Kupfer für den Dreieckshandel

28. Februar 2022

 

Die neue Stele »Kupfer für den Dreieckshandel« ist ein weiterer Baustein der gegenwärtigen Überarbeitung unserer Dauerausstellung. Zwar war Kritik an den Schattenseiten von Kapitalismus und Globalisierung von Beginn an in der Ausstellung verankert (2015 erhielt das Museum auch dafür den Fair Trade-Sonderpreis), allerdings gab es für individuelle Besucherinnen und Besucher nur wenige Informationen dazu, inwiefern Augsburger Handelshäuser direkt – wie die Welser – oder indirekt – wie die Fugger – vom transatlantischen Sklavenhandel zu Beginn des 16. Jahrhunderts profitierten.

Zukünftig soll stärker thematisiert werden, auf wessen Kosten der große Reichtum Augsburger Handelsgesellschaften erwirtschaftet wurde.