Wie bereits in den letzten Jahren wird es auch 2026 wieder einen Pop-up-Store in den Wochen gegen Rassismus geben.
Nach der Denk- und der Dialogstätte kommt der dreijährige Projektzyklus mit der „Machstätte: Erinnern, Lernen, Verändern” zum Ende.
Dieses Mal an einem besonderen Ort: Im KARO [10] in der Karolinenstraße 10 wird es ein zweiwöchiges vielfältiges Programm rund um das Thema Rassismus geben.
Tägliche Öffnungszeit: 13 bis 19 Uhr (außer sonntags) und zu den jeweiligen Veranstaltungen.
Zur weiteren Information möchten wir insbesondere auf diese Internationalen Gedenktage aufmerksam machen:
21.3.: Internationaler Tag gegen Rassismus
Alljährlich finden rund um den 21. März die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Sie verstehen sich als Aktionswochen der Solidarität mit den Opfern von Rassismus. Das Datum nimmt Bezug auf den 21. März 1960, als rund 20.000 Menschen im südafrikanischen Sharpeville bei Johannesburg gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Systems in Südafrika demonstrierten. 69 Demonstrierende wurden beim sogenannten „Massaker von Sharpeville“ von der Polizei erschossen, mindestens 180 wurden verletzt. 1966 rief die UN-Generalversammlung den 21. März zum »Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung« aus.
24.3. Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit über schwere Menschenrechtsverletzungen und für die Würde der Opfer
Im Jahr 2010 hat die UN in Gedenken an jene, die im Kampf um Menschenrechte ihr Leben lassen musste, den Gedenktag ins Leben gerufen. Der Tag erinnert daran, dass die Wahrheit im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen aufgeklärt werden muss, um Veränderungen in Gang zu setzen und Menschenrechtsverletzungen aufzuarbeiten.
25.3.: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels
Mit diesem Gedenktag weist die UNO auf die Gefahren von Rassismus und Vorurteilen hin. Er wurde anlässlich des 200. Jubiläums des Verbotes der Sklaverei 2007 initiiert und erinnert seit 2008 jährlich an den transatlantischen Sklav*innenhandel, die größte erzwungene Migration der Weltgeschichte – über einen Zeitraum von mehr als 400 Jahren. Gleichzeitig erinnert der Gedenktag an heutige Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit.
Weitere interessante Formate bundesweit sind auf der Website der Stiftung gegen Rassismus zu finden.