Europäisches Schulprojekt

Europäisches Schulprojekt

»Jakob Fugger –  a historical European influencer: #economic#political#social#medial#ecological#footprints« – so heißt das Erasmus+ Projekt, initiiert vom Augsburger Jakob-Fugger-Gymnasium und gefördert von der EU.

 

Inspiriert von der Europäischen Fuggerstraße entwickeln fünf Schulen in Augsburg, Banská Bystrica (Slowakei), Sterzing (Italien), Antwerpen (Belgien) und Almadén (Spanien) länder- und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien. Sie zeichnen den gemeinsamen europäischen Kulturraum entlang der ehemaligen Wirkungsstätten von Jakob Fugger nach und reflektieren die vielfältigen Einflüsse, die seine Geschäftspraktiken bis heute in Europa haben.

 

Nach eineinhalbjähriger Wartezeit konnte der lang ersehnte Schüleraustausch endlich mit dem ersten gemeinsamen Treffen in Augsburg stattfinden. Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus Banská Bystrica, Sterzing, Antwerpen, Almadén und natürlich Augsburg lernten sich kennen und verbrachten eine intensive Woche mit vielen spannenden Programmpunkten. Am 5. Mai stellten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Jakob-Fugger-Gymnaisum ihr Projekt vor. Die Veranstaltung fand auf Englisch statt. Im Frühjahr 2023 gibt es weitere Treffen in Antwerpen und Banská Bystrica. Im Herbst ging es nach Spanien:

 

Das Museum begleitete die Augsburger Gruppe bei ihrem Besuch in Almadén vom 8. – 15. Oktober. Ziel ist es, neue Partner für die Europäische Fuggerstraße zu gewinnen: In Almadén befanden sich die reichsten Quecksilberminen der Welt. Als Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung Karls V. erhielten die Fugger und Welser im 16. Jahrhundert die Pacht über diese. Heute zählt der Parque Minero zum UNESCO-Welterbe. In Almagro, ebenfalls eine Stadt in Kastilien-La Mancha, unterhielten die Fugger eine Handelsniederlassung.

 

 

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