Internationale Wochen gegen Rassismus

By dehner@fuw on 26. Januar 2024 in Unkategorisiert

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024 finden vom 11. bis zum 24. März statt und sind Teil der aktuellen Kampagne »Wir alle sind Augsburg«.

 

Mit bestehenden und neuen Formaten setzt sich die Stadt Augsburg für Vielfalt und gegen Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein.

 

Das diesjährige Motto wird in Augsburg dank der vielen aktiven Vereine und Initiativen mit Leben gefüllt. Gemeinsam mit allen Beteiligten zeigt Augsburg Haltung und setzt ein starkes und wichtiges Zeichen gegen Rassismus in und für unsere Friedensstadt.

 

Zwischen dem 11. und 24. März finden auch in Augsburg vielfältige Veranstaltungen statt. Nehmen Sie teil an Ausstellungen, Workshops, Vorträgen, Lesungen und Kundgebungen.

 

Kundgebung am 21. März – Internationaler Tag gegen Rassismus

Am Mittwoch, den 21. März findet um 17:00 Uhr am Moritzplatz eine vom Integrationsbeirat Augsburg organisierte Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Rassismus statt.
Alle Augsburgerinnen und Augsburger sind eingeladen, durch ihre Teilnahme an der Veranstaltung Gesicht zu zeigen und ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

 

 

 

Zur weiteren Information möchten wir insbesondere auf diese Internationalen Gedenktage aufmerksam machen:

 

21.3.: Internationaler Tag gegen Rassismus
Alljährlich finden rund um den 21. März die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Sie verstehen sich als Aktionswochen der Solidarität mit den Opfern von Rassismus. Das Datum nimmt Bezug auf den 21. März 1960, als rund 20.000 Menschen im südafrikanischen Sharpeville bei Johannesburg gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Systems in Südafrika demonstrierten. 69 Demonstrierende wurden beim sogenannten „Massaker von Sharpeville“ von der Polizei erschossen, mindestens 180 wurden verletzt. 1966 rief die UN-Generalversammlung den 21. März zum »Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung« aus.

 

24.3. Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit über schwere Menschenrechtsverletzungen und für die Würde der Opfer
Im Jahr 2010 hat die UN in Gedenken an jene, die im Kampf um Menschenrechte ihr Leben lassen musste, den Gedenktag ins Leben gerufen. Der Tag erinnert daran, dass die Wahrheit im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen aufgeklärt werden muss, um Veränderungen in Gang zu setzen und Menschenrechtsverletzungen aufzuarbeiten.

 

25.3.: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels
Mit diesem Gedenktag weist die UNO auf die Gefahren von Rassismus und Vorurteilen hin. Er wurde anlässlich des 200. Jubiläums des Verbotes der Sklaverei 2007 initiiert und erinnert seit 2008 jährlich an den transatlantischen Sklav*innenhandel, die größte erzwungene Migration der Weltgeschichte – über einen Zeitraum von mehr als 400 Jahren. Gleichzeitig erinnert der Gedenktag an heutige Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit.

 

Weiterre interessante Formate bundesweit sind auf der Website der Stiftung gegen Rassismus  zu finden.

Ausstellung zu Holbein

By dehner@fuw on 25. Januar 2024 in Unkategorisiert

Holbein. Burgkmair. Dürer – Renaissance im Norden: Vom 19. März bis zum 30. Juni im Kunsthistorischen Museum in Wien!

 

Sie ist eine Zeitenwende in der Geschichte der Kunst: die Malerei der Renaissance. Was in Italien seinen Anfang nahm, entwickelte sich im Norden Europas zu etwas völlig Neuem – mit den Malern Hans Holbein d. Ä. (um 1464–1524) und Hans Burgkmair (1473–1531) als Wegbereiter dieser einzigartigen Kunst. Ihr Zentrum war die freie Reichs- und Handelsstadt Augsburg, die sich in nur wenigen Jahrzehnten zur Hauptstadt einer deutschen und zugleich internationalen Renaissance entwickelte. Kein anderer als einer der größten deutschen Renaissancemaler der Zeit, Hans Holbein d. J. (1497–1543), machte diese Kunst schließlich europaweit bekannt.

 

Freuen Sie sich auf herausragende Werke von Hans Holbein d. J., Hans Holbein d. Ä., Hans Burgkmair, Albrecht Dürer und weiteren berühmten Künstlern. Als besonderes Highlight ist nach mehr als 10 Jahren die meisterhafte Holbein-Madonna wieder in Frankfurt zu sehen. Begegnen Sie der faszinierenden Malerei der Renaissance des Nordens, die in Augsburg ihre prachtvolle Blütezeit begann.

 

Zur Ausstellung

Stadtgeschichte(n)

By dehner@fuw on 25. Januar 2024 in Unkategorisiert

Die „Stadtgeschichte(n)“ sind eine Veranstaltungsreihe, die im Fugger und Welser Erlebnismuseum (Äußeres Pfaffengäßchen 23, Augsburg) stattfindet und sich an ein breites Publikum richtet. Diese Reihe gewährt den Augsburger Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Forschung der Geistes-, Kultur-, Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg. Ein Schwerpunkt liegt im Rahmen dieser Reihe auf historischen Fragestellungen.

 

+++Beide Vorträge sind mittlerweile ausgebucht.+++

 

Donnerstag, den 18. Januar 2024 um 18:30 Uhr:

 

Gandalf reloaded: Bischof Ulrich bei der Belagerung Augsburgs von Prof. Dr. Martin Kaufhold, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Augsburg

Der Vortrag fragt nach der Rolle Bischof Ulrichs bei der Belagerung Augsburgs vor der Lechfeldschlacht im August 955. Ungarische Reiterkrieger hatten die Stadt eigeschlossen und die Lage war bedrohlich. Wie müssen wir uns Augsburg damals vorstellen? War es eine befestigte Stadt oder eher ein Dorf? Wer verteidigte die Stadt? Wie motivierte der Bischof die Bewohner Augsburgs und der umliegenden Dörfer, auszuhalten? Der Vortrag geht diesen Fragen nach und präsentiert ein Bild von Bischof Ulrich, das (vertretbare) Anleihen bei dem berühmten Filmepos „Der Herr der Ringe“ macht. Der Vortrag basiert auf der Vorlage zum Tag der Mittelalterforschung im Sommer, geht aber ausführlicher auf den Zustand Augsburgs ein.

 

 

Donnerstag, den 25. Januar 2024 um 18:30 Uhr:

August Brandes und die Wiederbelebung der Fassadenmalerei in Augsburg um 1910 von Prof. Dr. Andrea Gottdang, Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität Augsburg

1902 las der renommierte Münchner Architekt Friedrich von Thiersch den Augsburgern die Leviten: Sie ließen ihre berühmten Fassadenmalereien verfallen. Die Wiederherstellung der Pracht könne beitragen, Augsburg zu seiner einstigen Größe zurückzuverhelfen. Nahezu umgehend gab die Stadtverwaltung Restaurierungen, Rekonstruktionen und Neukonzeptionen von Fassadenmalerei in Auftrag. Die meisten Projekte übertrug sie August Brandes (1872-1948), auch das ambitionierteste: die Wiederherstellung der Kager-Fresken am Weberhaus, die schließlich zum Zerwürfnis zwischen dem Künstler und der Stadtverwaltung führte.

 

Woche der Renaissance

By dehner@fuw on 1. September 2023 in Unkategorisiert

Vorträge und Museumsnacht im Fugger und Welser Erlebnismuseum

 

Kein Baumeister zuvor oder danach prägte das Stadtbild Augsburgs so nachhaltig wie Elias Holl, der in diesem Jahr 450 Jahre alt geworden wäre. Er machte aus seiner Heimatstadt eine Stadt der Renaissance. Ausgehend von den Städten Norditaliens beeinflussten Künstler und Gelehrte die Kunst, Architektur, Ästhetik, Literatur und Philosophie. Nirgendwo in Deutschland spürt man die Lebensfreude und Formensprache der Renaissance bis heute so deutlich wie in Augsburg.

 

In der Woche vom 18. – 22. September 2023 stand das Programm im Fugger und Welser Erlebnismuseum ganz unter dem Motto »Augsburg – Stadt der Renaissance«.

 

 

Die Aufzeichnungen der Vorträge finden Sie auf unserem YouTube-Channel.

Aktionswoche Kinderrechte

By dehner@fuw on 16. November 2023 in Unkategorisiert

Alle Augsburger Kindertageseinrichtungen sind zur Aktionswoche eingeladen. Das Motto lautet „Recht auf Kultur“. Das Amt für Kindertagesbetreuung hat gemeinsam mit der Stabstelle „Kulturelle Bildung“ ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dieses Programm ermöglicht den Kindern aus Kindergarten und Hort zahlreiche Augsburger Kultureinrichtungen kennenzulernen und an ihren Angeboten teilzunehmen. Im Fugger und Welser Erlebnismuseum gehen wir unter anderem mit dem Nashorn Clara auf große Reise.

 

 

„Jedes Kind hat das Recht auf eine eigene Kultur, Sprache und Religion“, betont die Zusätzliche Fachkraft für Sprache, Inklusion und Familien, Imke Knoll. Jeder dürfe an den kulturellen und kreativen Angeboten teilnehmen. „Ganz individuell und mit viel Freude wurden Ich-Figuren in unserer Kita ausgestaltet!“

 

Die Eröffnungsfeier findet am 20. November 2023 (Internationaler Tag der Kinderrechte) im Oberen Fletz des Rathauses statt. Bürgermeisterin Martina Wild eröffnet die Aktionswoche. Außerdem wird es eine Darbietung von Kindern verschiedener Augsburger Kindertageseinrichtungen geben.

 

Am 22. November 2023 findet außerdem eine Kindersprechstunde mit Oberbürgermeisterin Eva Weber im großen Sitzungssaal des Rathauses statt.

 

Konvent

By dehner@fuw on 27. März 2022 in Unkategorisiert

Was wäre, wenn wir die Zukunft des Geldes neu gestalten?

Nach dem ersten Konvent im Mai 2022 lädt der DialogRaumGeld im November 2023 zum zweiten Mal für drei Tage nach Augsburg ein.
Unser Motto: Verbundenheit erleben, Wandel mitgestalten. Entdecke den Marktplatz der Initiativen, erlebe den gemeinsamen U-Prozess, beteilige Dich daran, wenn neue Impulse für ein Wirtschaften in Verbundenheit entstehen.

 

23. bis 25. November 2023: Konvent in Kongress am Park Augsburg.

 

Informieren, Beitragen, Teilhaben: https://dialograumgeld.org/

S I E B E N

By dehner@fuw on 27. Oktober 2022 in Unkategorisiert

Geschichte ist ein dynamischer Prozess.
Wir können ein und denselben Gegenstand tausend Mal
betrachten und immer wieder etwas Neues erkennen.

 

Das Projekt S I E B E N fragt:
Wer S I E B T die Fakten aus?
Wer bestimmt die Sprache und damit
die Wahrnehmung?
Und was wird wohl in den kommenden
S I E B E N Jahren unsere Wahrnehmung erschüttern?

 

Ein Museum –
S I E B E N Perspektiven

Sonderausstellung bis Ende August 2023

 

In Zusammenarbeit mit BLUESPOTS PRODUCTIONS.

 

Europäisches Schulprojekt

By dehner@fuw on 14. Mai 2021 in Unkategorisiert

»Jakob Fugger –  a historical European influencer: #economic#political#social#medial#ecological#footprints« – so hieß das Erasmus+ Projekt, initiiert vom Augsburger Jakob-Fugger-Gymnasium und gefördert von der EU.

 

Inspiriert von der Europäischen Fuggerstraße entwickelten fünf Schulen in Augsburg, Banská Bystrica (Slowakei), Sterzing (Italien), Antwerpen (Belgien) und Almadén (Spanien) länder- und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien. Sie zeichnen den gemeinsamen europäischen Kulturraum entlang der ehemaligen Wirkungsstätten von Jakob Fugger nach und reflektieren die vielfältigen Einflüsse, die seine Geschäftspraktiken bis heute in Europa haben.

 

Nach eineinhalbjähriger Wartezeit konnte der lang ersehnte Schüleraustausch endlich mit dem ersten gemeinsamen Treffen in Augsburg stattfinden. Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus Banská Bystrica, Sterzing, Antwerpen, Almadén und natürlich Augsburg lernten sich kennen und verbrachten eine intensive Woche mit vielen spannenden Programmpunkten. Im Frühjahr 2023 gab es weitere Treffen in Antwerpen und Banská Bystrica. Im Herbst hatte die Reise nach Spanien stattgefunden:

 

Das Museum begleitete die Augsburger Gruppe bei ihrem Besuch in Almadén vom 8. – 15. Oktober. Ziel war es, neue Partner für die Europäische Fuggerstraße zu gewinnen: In Almadén befanden sich die reichsten Quecksilberminen der Welt. Als Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung Karls V. erhielten die Fugger und Welser im 16. Jahrhundert die Pacht über diese. Heute zählt der Parque Minero zum UNESCO-Welterbe. In Almagro, ebenfalls eine Stadt in Kastilien-La Mancha, unterhielten die Fugger eine Handelsniederlassung.

 

Am 25.05.2023 fand um 19:30 Uhr die Abschlussveranstaltung des multinationalen Erasmus+-Projekts im Jakob-Fugger-Gymnasium statt: Neben der Präsentation der Projektergebnisse der knapp dreijährigen Projektarbeit kamen auch Expertinnen und Experten zu Jakob Fugger in kurzen Keynotes zu Wort.

 

 

Internationale Wochen gegen Rassismus

By dehner@fuw on 11. März 2023 in Unkategorisiert

Unter dem Motto „Misch dich ein!“ finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus in diesem Jahr vom 20. März bis zum 02. April statt.

 

Das Büro für gesellschaftliche Integration hat wieder die Bündelung der in diesem Zeitraum von den unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteuren geplanten Aktionen übernommen.

 

Das diesjährige Motto wird in Augsburg dank der vielen aktiven Vereine und Initiativen mit Leben gefüllt. Gemeinsam mit allen Beteiligten zeigt Augsburg Haltung und setzt ein starkes und wichtiges Zeichen gegen Rassismus in und für unsere Friedensstadt.

 

Stöbern Sie also im Veranstaltungsprogramm und nehmen Sie teil an Ausstellungen, Workshops, Vorträgen, Lesungen und Kundgebungen.

 

Kundgebung am 21. März – Internationaler Tag gegen Rassismus

Am Dienstag, 21. März, findet ab 17:30 Uhr am Moritzplatz eine vom Integrationsbeirat Augsburg organisierte Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Rassismus statt.
Alle Augsburgerinnen und Augsburger sind eingeladen, durch ihre Teilnahme an der Veranstaltung Gesicht zu zeigen und ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

 

 

 

Hier einige Veranstaltungshinweise seitens des Museums:

 

24. März, 18 – 20 Uhr:   Filmvorführung des venezolanischen Dokumentarfilms ‚Mamparo‘

 

29. März, 15 – 18 Uhr: Workshop ‚Connecting the Dots‘ – die Zeitstrahlmethode mit Welser-Bezug für Lehrkräfte und alle Interessierten

 

Es wird jeweils dringend um Anmeldung gebeten, da die Plätze begrenzt sind.

 

 

Außerdem:

Vom 17. März bis 16. April findet die AUX-Stadtrallye statt – auch wir sind dabei!

 

 

 

Zur weiteren Information möchten wir insbesondere auf diese Internationalen Gedenktage aufmerksam machen:

 

21.3.: Internationaler Tag gegen Rassismus
Alljährlich finden rund um den 21. März die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Sie verstehen sich als Aktionswochen der Solidarität mit den Opfern von Rassismus. Das Datum nimmt Bezug auf den 21. März 1960, als rund 20.000 Menschen im südafrikanischen Sharpeville bei Johannesburg gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Systems in Südafrika demonstrierten. 69 Demonstrierende wurden beim sogenannten „Massaker von Sharpeville“ von der Polizei erschossen, mindestens 180 wurden verletzt. 1966 rief die UN-Generalversammlung den 21. März zum »Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung« aus.

 

24.3. Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit über schwere Menschenrechtsverletzungen und für die Würde der Opfer
Im Jahr 2010 hat die UN in Gedenken an jene, die im Kampf um Menschenrechte ihr Leben lassen musste, den Gedenktag ins Leben gerufen. Der Tag erinnert daran, dass die Wahrheit im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen aufgeklärt werden muss, um Veränderungen in Gang zu setzen und Menschenrechtsverletzungen aufzuarbeiten.

 

25.3.: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels
Mit diesem Gedenktag weist die UNO auf die Gefahren von Rassismus und Vorurteilen hin. Er wurde anlässlich des 200. Jubiläums des Verbotes der Sklaverei 2007 initiiert und erinnert seit 2008 jährlich an den transatlantischen Sklav*innenhandel, die größte erzwungene Migration der Weltgeschichte – über einen Zeitraum von mehr als 400 Jahren. Gleichzeitig erinnert der Gedenktag an heutige Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit.

 

Weiterre interessante Formate bundesweit sind auf der Website der Stiftung gegen Rassismus  zu finden.

Neues Kunstwerk

By dehner@fuw on 14. Juni 2022 in Unkategorisiert

Das Kunstwerk »4,578 (4.578)« ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit „Manillen“ – Kupfer-Ringen aus dem 16. Jahrhundert, die für den Kauf versklavter Menschen verwendet wurden. Zu Beginn des europäischen Kolonialismus war das Augsburger Handelshaus der Welser direkt in das Geschäft involviert: Um die Ausbeutung der Kolonie Venezuela zu finanzieren, bekamen die Welser die Erlaubnis des spanischen Königs, 4.578 versklavte Menschen in der Karibik zu verkaufen. Die Schreibweise »4,578« ist Englisch und entspricht der Muttersprache der Künstlerin Veronica Jackson, deren Vorfahren ebenfalls versklavt wurden. Beispiele ihrer Arbeit stellt sie in diesem Kurzporträt vor:

 

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