Aktuelle Lage

By dehner@fuw on 19. März 2021 in Unkategorisiert

Sowohl für einen Museumsbesuch sowie die Teilnahme an Führungen gilt seit dem 23. August 2021 die sogenannte 3G-Regel: Nur geimpfte, genesene oder getestete Personen dürfen zugelassen werden. Bitte zeigen Sie ein entsprechendes Dokument vor. Schulkinder sind von dieser Regel befreit.

 

Bitte installieren Sie vorab die luca-App auf Ihrem Handy, damit Sie sich bei uns aufgrund der geforderten Kontaktnachverfolgung einchecken können.

 

Eine Terminbuchungspflicht gibt es nicht mehr. Wir empfehlen trotzdem eine Voranmeldung, um Wartezeiten für Sie zu vermeiden, da wir die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beachten.

Das Ferienprogramm (ausgebucht) und die Vorlesezeiten finden statt. In Bayern schulpflichtige Kinder sind von der Testpflicht befreit.

 

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Museum und freuen uns, Sie nun endlich mit coronakonformem Programm begrüßen zu dürfen. Bis bald!

Ausstellungstipps

By dehner@fuw on 1. September 2021 in Unkategorisiert

Vom 28. August bis zum 28. November heißt es im Maximilianmuseum: Stiften gehen! Wie man aus Not eine Tugend macht.

Wer kennt sie nicht: Die Fuggerei in Augsburg. In diesem Jahr ist es 500 Jahre her, dass Jakob Fugger der Reiche die älteste Wohnsiedlung der Welt gestiftet hat. Und das in einer Zeit, die als „Goldene Zeit“ in das Gedächtnis der Stadt eingegangen ist. Man fragt sich unwillkürlich: Wie passt diese glänzende Epoche mit einer Wohnraumstiftung für „arme Leut“ zusammen? Oder: Was für eine Gesellschaft macht Stiftungen wie diese notwendig? Fragen, denen die Ausstellung „Stiften gehen! Wie man aus Not eine Tugend macht“ nachgeht.

Obwohl die Zeit der Fuggerei-Stiftung weit weg scheint, zeigen sich bei genauem Hinsehen erstaunliche Parallelen zu der von der Corona-Pandemie geprägten Gegenwart: Auch damals waren die Menschen Klimawandel, Seuchen und einem unaufhaltsamen Wertewandel ausgesetzt. Wie man vor 500 Jahren auf diese Krisen reagiert hat, was Stiftungen damit zu tun haben und welche urmenschlichen Phänomene uns über die Zeiten verbinden, wird die Ausstellung erlebbar machen.

 

Parallel dazu findet im gleichen Zeitraum im Diözesanmuseum die Ausstellung 1521 statt:

1521 war ein besonderes Jahr: Magellans Weltumsegelung, die Eroberung Mexikos durch die Spanier unter der Führung von Hernán Cortés, der Reichstag von Worms mit der darauffolgenden Bannung Martin Luthers, sein Aufenthalt auf der Wartburg mit dem Beginn der Übersetzung des Neuen Testamentes sowie die Eroberung Belgrads durch die Osmanen.

Die Jubiläumsausstellung der Kunstsammlungen und Museen Augsburg akzentuiert die sozialgeschichtlichen Konstellationen im Stiftungsjahr; die Ausstellung im Diözesanmuseum St. Afra weitet den Blick auf den weltgeschichtlichen Kontext in jenem denkwürdigen Stiftungsjahr: Insbesondere die großen Handelsfamilien der Fugger und Welser nahmen erheblichen Einfluss auf wirtschaftliche, politische, religiöse und kulturelle Vorgänge.

Die Ausstellung bietet Einblicke in verschiedene Seefahrten und ihre Handelsgüter, in den Kulturaustausch mit Azteken und Osmanen sowie in Luthers Vorstellungen, die in der Bannung auf dem Reichstag in Worms scheinbar ein vorläufiges Ende fanden. Sie vermittelt ein lebendiges Bild einer der interessantesten Epochen der Weltgeschichte: Navigationsinstrumente und Gewürze, Papageien und Federbilder, Flugschriften und Waffen sind einige der Kunstwerke, durch die diese globalen Verflechtungen in vielfältiger Weise anschaulich werden.

Europäisches Schulprojekt

By dehner@fuw on 14. Mai 2021 in Unkategorisiert

»Jakob Fugger –  a historical European influencer: #economic#political#social#medial#ecological#footprints« – so heißt das Erasmus+ Projekt, initiiert vom Augsburger Jakob-Fugger-Gymnasium und gefördert von der EU.

 

Inspiriert von der Europäischen Fuggerstraße entwickeln fünf Schulen in Augsburg, Banska Bystritza (Slowakei), Sterzing (Italien), Antwerpen (Belgien) und Almadén (Spanien) länder- und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien. Sie zeichnen den gemeinsamen europäischen Kulturraum entlang der ehemaligen Wirkungsstätten von Jakob Fugger nach und reflektieren die vielfältigen Einflüsse, die seine Geschäftspraktiken bis heute in Europa haben.

Tag des offenen Denkmals

By dehner@fuw on 6. September 2021 in Unkategorisiert

»Sein und Schein« lautet das Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals. Neben freiem Museumseintritt sind Sie eingeladen, an zwei Führungen durch die Stadt teilzunehmen:

 

+++ Für alle Veranstaltungen und den Museumsbesuch gilt die 3G-Regel +++

 

10:30 Uhr
Die Frauen der Fugger und Welser (mit Schauspielerin)
Die bisherige Geschichtsschreibung ließ Frauen bisher oft links liegen. Auch den Frauen der Fugger und Welser wurde dieses Schicksal, bis auf eine Ausnahme – nämlich Philippine Welser – zuteil. Kennen wir wirklich alle Facetten der Aufstiegsgeschichte der Fugger? Und warum dichtete man Sibylla Arzt nach dem Tode Jakob Fuggers so viel Übles an? Auch bei Ereignissen, die 500 Jahre zurückliegen, lohnt es sich, bisherige Erzählungen zu hinterfragen. Begleiten Sie uns auf einen informativen wie unterhaltsamen Spaziergang durch die Stadt und lernen Sie Barbara Bäsinger, Sibylla Arzt und Margarete Peutinger höchstpersönlich kennen!

 

14:30 Uhr
Augsburg um 1500 – mit allen Sinnen
Sehende Menschen verlassen sich zu oft nur auf ihre Augen und zu wenig auf ihre übrigen Sinne. Dementsprechend sind auch viele kulturelle Angebote recht einseitig ausgerichtet. Diese inklusive Stadtführung richtet sich an Menschen mit Sehbehinderung und auch an alle Sehenden, die sich einmal in die Welt blinder Menschen hineinversetzen möchten. Wie speichern wir unsere Eindrücke, wenn wir unsere Augen nicht benutzen? Wie fühlt sich die Wirklichkeit an, wenn wir uns auf unsere anderen Sinne konzentrieren?

 

Bitte melden Sie sich für die Führungen an, da max. 20 Teilnehmer:innen pro Gruppe zulässig sind. Nutzen Sie dafür die Option »Tag d. off. Denkmals«.

 

Ebenso ist ein Besuch des Museums am 12. September ausschließlich nach Voranmeldung möglich, um Wartezeiten zu vermeiden. Bitte melden Sie jede einzelne Person mit dem Ticket »Tag d. off. Denkmals« an.

Festwoche in der Fuggerei

By dehner@fuw on 25. August 2021 in Unkategorisiert

Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Fuggerschen Stiftungen – am 23. August 1521 wurde der Stiftungsvertrag für die Fuggerei, die Grabkapelle in St. Anna sowie für die Predigerstelle in St. Moritz unterschrieben – feiert die Fuggerei eine ganze Woche lang mit einem bunten Programm und vielen Überraschungen für die Besucherinnen und Besucher. Spezial-Führungen, Podiumsdiskussionen, ein Familienprogramm und vieles mehr sind geboten.

 

Während der Festwoche ist der Eintritt in die Fuggerei kostenfrei und das Tor ist bis um mitternacht geöffnet! Alle weiteren Informationen unter fugger.de.

Besuch aus der Slowakei

By dehner@fuw on 23. Juni 2021 in Unkategorisiert

Die Europäische Fuggerstraße, die unter anderem in die slowakische Bergbaustadt Banská Bystrica führt, war der Auslöser für einen hohen Besuch im Augsburger Fugger und Welser Erlebnismuseum. Der slowakische Konsul Juraj Solčány besuchte die Ausstellung im Renaissancebau zum zweiten Mal nach 2018, um sich jetzt über neue Inhalte zu informieren.

 

Die Bedeutung des slowakischen Bergbaus für die Augsburger Fugger belegte zuletzt ein 2019 gefundenes Schiffswrack vor der niederländischen Küste. Von diesem europaweit beachteten Sensationsfund konnten seinerzeit 630 rechteckige und 205 runde Kupferplatten, 17 Kupferpakete und 25 Kupferwickel mit der Fuggerschen Handelsmarke, dem Dreizack mit dem Ring, geborgen werden. Das Fugger und Welser Erlebnismuseum stellt eine rechteckige und eine runde Kupferplatte sowie einen Kupferwickel aus. Der Fund von 2019 war ein weiterer Fingerzeig darauf, dass die Thurzo-Fugger-Gesellschaft slowakisches Kupfer über die Ostsee und Nordsee bis nach Antwerpen verschiffte, wo es portugiesische Schiffe als Handelsware für West- und Ostafrika sowie für den ostindischen Pfefferhandel der Portugiesen übernahmen.

 

Konsul Solčány, der jetzt aus München in die Slowakei zurückkehrt, will schwäbisch-slowakische Projekte im Rahmen der Europäischen Fuggerstraße auch nach seiner Berufung in die slowakische Hauptstadt Bratislava unterstützen. Denn Juraj Solčány kehrt zurück ins Außenministerium und wird über sein Netzwerk auch das Thema Fugger-Thurzo mit seinen Kontakten in den Tourismus stärken. Zudem bietet sich auch die demnächst in Bratislava eingerichtete Bayerische Repräsentanz als weiterer Anlaufpunkt für den verstärkten kulturellen Austausch an. Zu den Themen der Europäischen Fuggerstraße ist – so Gastgeber Götz Beck (der Augsburger Tourismusdirektor ist für das Fugger und Welser Erlebnismuseum verantwortlich und hat auch die Europäische Fuggerstraße als europäische Kulturreiseroute initiiert) – sogar ein Symposium in Bratislava geplant. Weitere Kooperationspartner wie die Partnerkommunen an der Europäischen Fuggerstraße in Österreich, in Südtirol und im Oberallgäu, Schulen mit Austauschprojekten (etwa im Rahmen des Erasmus-Projekts des Augsburger Jakob-Fugger-Gymnasiums), weitere Bergbaustädte in der Slowakei sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen sollen in diese Aktivitäten eingebunden werden.

Fugger-Tour – für die ganze Familie

By dehner@fuw on 14. Mai 2021 in Unkategorisiert

Abwechslung im Lockdown dringend gesucht? Wir haben einen Vorschlag für eine spannende Tour an der frischen Luft:

 

Ein P-Seminar (12. Klasse) des Jakob-Fugger-Gmynasiums Augsburg hat mithilfe einer App eine Tour auf den Spuren der Fugger durch Augsburg entwickelt. Sie richtet sich besonders an Familien und bietet Kindern durch knifflige Rätselaufgaben viel Interaktion. So kommt bestimmt keine Langeweile auf! Und die Erwachsenen können ganz nebenbei ihr Wissen auffrischen.

 

Einfach die App runterladen, Fugger Tour eingeben und los geht’s. Viel Spaß!

Podiumsdiskussion

By liq.adm@fuw on 17. Dezember 2020 in Unkategorisiert

Am 21. Mai findet um 19 Uhr eine virtuelle Podiumsdiskussion statt: »Welcher Blick zählt? – Perspektivwechsel in Museen«. Was müssen Museen verLernen?

 

Viele Museen stehen aktuell vor der Herausforderung, sich kritisch mit ihren Sammlungen und ihren Darstellungen auseinander zu setzen. Sie erzählen Geschichte(n) oft aus eurozentristischer, weißer Sicht. Der Fokus der Podiumsdiskussion liegt auf der Frage: Was müssen Museen „verLernen“ in Bezug auf den Umgang mit ihren Objekten und ihrer Ausstellungspraxis? Die Veranstaltung soll auf eine Geschichtserzählung aufmerksam machen, die mehrere Perspektiven zulässt.
Das Podiumsgespräch bietet den Raum, mit Podiumsgästen und dem Publikum die notwendigen Prozesse bei der Umgestaltung von Ausstellungen zu identifizieren und zu diskutieren. Anhand von gelungenen Beispielen soll der multiperspektivische Blick in die Museen bekannt gemacht werden.
Zugesagt haben u.a. Jeanne Nzakizabandi (Kuratorin und Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung), Ismahan Wahya (Kuratorin, Historisches Museum Frankfurt), Mark Terkessidis (Migrationsforscher, Autor, Journalist), Götz Beck (Geschäftsführer der Regio Augsburg Tourismus GmbH) und Dr. Margret Spohn (Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg). Die Moderation übernimmt Denzil Manoharan (Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH).

 

Der Link zum Livestream der Veranstaltung wird auf der Seite des Friedensbüros veröffentlicht. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Eine Veranstaltung der Initiative OpenAfroAux in Kooperation mit dem Friedensbüro der Stadt Augsburg und dem Jüdischen Museum Augsburg. OpenAfroAux sind eine Gruppe junger Schwarzer Aktivistinnen und Aktivisten, welche sich in Folge der weltweiten BlackLivesMatter-Demonstrationen gegründet haben. Die Mitglieder kämpfen gegen Rassismus, gegen Diskriminierung und für eine Anerkennung von Vielfalt. Wesentlich sind die Arbeit in, für und mit der Community, für Empowerment und Weiterbildung.

Internationale Wochen gegen Rassismus

By dehner@fuw on 18. März 2021 in Unkategorisiert

Am 16. März haben die Internationalen Wochen gegen Rassismus begonnen – auch in Augsburg!
Wir sind in diesem Jahr zunächst Kommunikationspartner.

 

Dabei sein!
In Augsburg gibt es ein vielfältiges Programm von der Werkstatt Solidarische Welt e.V., dem EineWelt Netzwerk Bayern, von Tür an Tür und Open Afro Aux, von KAB, Flüra und dem Klimacamp, dem Frauen*streikkomitee und weiteren Mitstreiter*innen.

HINWEIS: Es hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Die Veranstaltung »Resettlement…« findet am Donnerstag, den 25. März statt.

 

Auch der Integrationsbeirat der Stadt Augsburg beteiligt sich wie jedes Jahr an den zahlreichen Aktionen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus und lädt am Tag gegen Rassismus (Sonntag, den 21. März) ab 15 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz.
Auch wir werden in diesem Jahr die Gelegenheit nutzen, uns zu schulen.

 

 

Zur weiteren Information möchten wir insbesondere auf diese Internationalen Gedenktage aufmerksam machen:

 

21.3.: Internationaler Tag gegen Rassismus
Alljährlich finden rund um den 21. März die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Sie verstehen sich als Aktionswochen der Solidarität mit den Opfern von Rassismus. Das Datum nimmt Bezug auf den 21. März 1960, als rund 20.000 Menschen im südafrikanischen Sharpeville bei Johannesburg gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Systems in Südafrika demonstrierten. 69 Demonstrierende wurden beim sogenannten „Massaker von Sharpeville“ von der Polizei erschossen, mindestens 180 wurden verletzt. 1966 rief die UN-Generalversammlung den 21. März zum »Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung« aus.

 

24.3. Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit über schwere Menschenrechtsverletzungen und für die Würde der Opfer
Im Jahr 2010 hat die UN in Gedenken an jene, die im Kampf um Menschenrechte ihr Leben lassen musste, den Gedenktag ins Leben gerufen. Der Tag erinnert daran, dass die Wahrheit im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen aufgeklärt werden muss, um Veränderungen in Gang zu setzen und Menschenrechtsverletzungen aufzuarbeiten.

 

25.3.: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels
Mit diesem Gedenktag weist die UNO auf die Gefahren von Rassismus und Vorurteilen hin. Er wurde anlässlich des 200. Jubiläums des Verbotes der Sklaverei 2007 initiiert und erinnert seit 2008 jährlich an den transatlantischen Sklav*innenhandel, die größte erzwungene Migration der Weltgeschichte – über einen Zeitraum von mehr als 400 Jahren. Gleichzeitig erinnert der Gedenktag an heutige Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit.

 

Da coronabedingt viele Formate digital stattfinden, sind auf der Homepage der Stiftung gegen Rassismus  interessante weitere Formate zu finden.

Neue Homepage dank Förderung

By dehner@fuw on 4. Februar 2021 in Unkategorisiert

Diese neue Homepage entstand mit Mitteln aus dem Fonds Soziokultur e. V. (getragen vom Bundesministerium für Kultur und Medien). NEUSTART Sofortprogramm ist ein coronabedingtes Förderprogramm. Der #neustartwirkt in sage und schreibe 1.226 kulturellen Einrichtungen deutschlandweit.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir trotz und auch wegen der Corona-Pandemie eine zukunftsfähige Website realisieren konnten. So profitieren wir und Sie von der zunehmenden Digitalisierung der Museenlandschaft, denn nun können wir jederzeit in Kontakt bleiben. Es gibt Neues zu entdecken – vor allem unser Virtuelles Museum. Viel Spaß beim Stöbern!